Nicht noch ein Werkzeug. Ein System, das sich merkt, was du vergisst.
Jessica Kauffmann und Jan Stiewe.
Du bekommst sie heute Nachmittag. Google braucht ein paar Stunden dafür.
Gerne aber auch an, wir freuen uns über Gesichter. Wer die Kamera anmacht, die Hand hebt oder das Mikro öffnet, ist damit auch in der Aufzeichnung zu sehen. Wer das nicht möchte, schreibt einfach in den Chat.
In zwei Mails stand versehentlich zwei. Du bist früher fertig als geplant.
Alles davor steht für sich. Auch wenn du nie etwas kaufst.
Ich bin kein
organisierter Mensch.
Ideen im Minutentakt. Zettel überall. Drei angefangene Projekte und ein viertes, das gerade viel spannender klingt. Und dann liegt etwas monatelang da. Am Schwierigen liegt es selten. Ich fange einfach nicht an.
Der Berg vor der ersten Zeile ist größer als die ganze Aufgabe danach.
Nach drei Tagen Pause weiß niemand mehr, wo du warst. Auch du nicht.
Achtzig Prozent stehen. Dann kommt die nächste Idee und die alte bleibt liegen.
Das ist keine Charakterschwäche. Das ist ein fehlendes Gedächtnis.
Ich bin nicht disziplinierter geworden.
Ich trage es nur nicht mehr allein.
Dieser Launch hier, die Mails, die du diese Woche bekommen hast, die Beiträge, die Seite. Das ist alles durch dieses System gelaufen. Und ich habe dafür kein einziges Programm geöffnet.
Die Werkzeuge reden nicht miteinander. Sie reden alle mit meinem System.
Da liegt nichts Magisches.
Da liegen Textdateien.
Wer ich bin. Wie ich klinge. Was ich anbiete. Was letzte Woche entschieden wurde. Das ist alles. Der Unterschied ist nur, dass jemand sie liest, bevor er anfängt zu arbeiten.
„Erzähl den Frauen, die gerade zuschauen, was wir in den letzten Tagen für diesen Workshop gemacht haben. Wie viele Mails rausgegangen sind, wie viele Beiträge, woran wir gestern Nacht noch gesessen haben, und wo das alles liegt. Und sag dazu, woher du das eigentlich weißt."
Ich habe keine Zahl nachgeschlagen und keinen Ordner geöffnet. Es weiß es, weil es dabei war und mitgeschrieben hat.
„Bau mir eine schöne kleine Seite in meinem Design. Darauf steht genau ein Prompt, den die Frauen heute Abend selbst ausprobieren können, und drei Zeilen, wie sie anfangen."
Ich habe keine Farbe genannt und keine Schrift. Es weiß, wie ich aussehe.
Am Rechner angefangen.
Am Handy weitergemacht.
Auf dem Sofa, im Zug, in der Warteschlange. Es ist derselbe Ordner, dasselbe Gedächtnis, dieselbe Arbeit. Du hörst nicht auf zu denken, nur weil du aufstehst.
Deine Dateien, dein Rechner, deine Ablage. Kein fremdes Portal, kein Anbieter, der dir den Zugang abdreht.
Du legst fest, was hineinkommt und was draußen bleibt. Und du kannst jede Zeile davon selbst lesen.
Jede Regel änderbar, jede Rolle austauschbar, mit der KI deiner Wahl. Es wächst in die Richtung, in die du gehst.
Es nimmt mir nicht ab, was ich selbst machen will. Es nimmt mir ab, was mich vorher überfordert hat.
Jan
Im Juli saß sie noch mit im Call, fünf Wochen später stand sie vorne. Ihr Thema war nie die Positionierung. Es war die Erlaubnis, mehr zu nehmen und weniger zu erklären.
Schritt null: einen Ordner auf dem Rechner anlegen und in Cowork verbinden. Dann diesen Text hineinkopieren.
Du bist ab jetzt meine Mitarbeiterin, nicht mein Chatfenster.
Bevor du irgendetwas für mich baust, lernst du mich kennen. Stell mir sieben Fragen, eine nach der anderen, und warte jedes Mal auf meine Antwort: wer ich bin und was ich mache, für wen, was mir wichtig ist, wie ich klinge wenn ich mir selbst gefalle, welche Wörter ich nicht ausstehen kann, woran ich gerade arbeite, und was mich daran aufhält. Frag warm und neugierig, nicht wie ein Formular.
Danach legst du in diesem Ordner vier Dateien an: Über mich · Wie ich klinge · Woran ich arbeite · Spielregeln. In die Spielregeln schreibst du: nie senden, posten oder löschen ohne mein Ja. Entwürfe liefern, ich entscheide. Fragen statt raten. Und am Ende jeder Sitzung in einer Datei „Tagebuch" festhalten, was wir entschieden haben, mit Datum.
Und dann das Wichtigste: Leg eine Datei CLAUDE.md an. Darin steht in zwei Sätzen, wer ich bin, und die Anweisung an dich selbst, vor jeder Aufgabe zuerst die anderen Dateien zu lesen und dich an die Spielregeln zu halten. Das ist die Tür, durch die du morgen wieder hereinkommst.
Zum Schluss machst du eine einzige echte Sache damit. Frag mich, welche. Und sag mir in drei Sätzen, was du dir über mich gemerkt hast.
Kommt heute Nachmittag per Mail. Du musst nichts mitschreiben.
Vier Dateien, die zusammen dein Profil ergeben. Ab da fängt kein Gespräch mehr bei null an.
Eine erste echte Sache, die nach dir klingt. Ein Post, eine Mail, ein Angebot, was du willst.
Neues Fenster, und es weiß noch, wer du bist. Genau da kippt es bei den meisten.
Das reicht, um zu spüren, worum es geht. Und um zu merken, wo es aufhört.
Vier Wochen, in denen du es einmal richtig aufbaust.
Ich verspreche dir keine Zahl. Rechne deinen eigenen Stundensatz dagegen und entscheide selbst.
zzgl. MwSt., auch in drei Raten
Zugang sofort. Wer heute startet, hat sechs Wochen statt vier.
Anmeldung bis Sonntag, 30. August, 23:59.
Du brauchst keine Erlaubnis.
Du brauchst einen Anfang.
janstiewe.com/heros
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